Verstärkte Zusammenarbeit mit Fraunhofer-Institut

Das IFA in Neustadt hat in agrarökologischen Fragestellungen eine herausragende Expertise, einen Schwerpunkt bilden dabei die Arbeiten in Sonderkulten wie Weinbau, Obst und Hopfen. Fh - IME / AE hat sich für äquivalente Fragestellungen in Flächenkulturen, sowie bei der Gefährdungs- und Risikobewertung von Stoffen einen international höchst anerkannten Namen erworben. Methodisch und technologisch ergeben sich hieraus große Synergiepotentiale, mit denen die sich ergänzenden Marktsegmente beider Institutionen optimiert angesprochen werden.

Bereits in der Vergangenheit haben sich daher intensive Kooperationen zwischen den beiden Institutionen ergeben, die gemeinsame Aufträge Dritter oder Aufträge von Industriepartnern an eine Institution mit Unterauftragsvergabe an den anderen Partner umfassen konnten. Dies soll künftig weiter verstärkt werden. Höchst kompetente wie effiziente Bearbeitungen von Industriekooperationen unter voller Nutzung der technologischen personellen und know-how basierten Synergien zum vorrangigen Kundenutzen sind hierbei das Ziel der beiden de jure voneinander unabhängigen, inhaltlich aber durchaus eng verflochtenen Institutionen.

 

Prof. Dr. Roland Kubiak, Geschäftsführer der RLP AgroScience GmbH und Institutsdirektor des IfA, begrüßt diese Kooperation ausdrücklich:

Beide Institute ergänzen sich außerordentlich gut und effektiv. Ihre Stärken und Alleinstellungsmerkmale liegen in unterschiedlichen Bereichen und ergänzen sich perfekt, so dass eine ganze Reihe von Synergien geschaffen werden kann. Dies trifft auch für die Auslandsaktivitäten beider Institute zu, das IfA ist vor allem in Südafrika und Brasilien mit jeweils mehreren Projekten aktiv. Die zukünftige Zusammenarbeit wird viele positive Effekte für den Forschungsstandort Neustadt haben.

Dr. Christoph Schäfers, Leiter der Angewandten Ökologie des Fh-IME blickt auf eine bereits heute sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem IfA zurück und wünscht sich weitere Intensivierung:

Wir sprechen von beiden Institutionen aus verschiedene Kooperationspartner an, die aber methodisch und technologisch unser beider Erfahrungen effektiv nutzen. Wir sind daher flexibel genug, entweder als Team zweier Institutionen partnerschaftlich aufzutreten, oder aber einer von uns stellt den Vertragspartner gegenüber seinen Kunden und beteiligt den anderen, falls erforderlich, als Unterauftragnehmer. Im Rahmen der Entwicklung von Forschung für die Nachhaltigkeit möchte Fraunhofer die Kompetenz im Bereich der landwirtschaftlichen Produktion erhöhen, um Landnutzungsformen zu priorisieren und Beiträge zur lokalen bis regionalen Wirtschaftsentwicklung zu leisten. Dafür ist das IfA der ideale Partnern.

Prof. Dr. Rainer Fischer, Institutsdirektor des Fraunhofer-Instituts für Molekularbiologie sieht in der engen Zusammenarbeit des IfA mit seinem Bereich der Angewandten Ökologie ebenfalls großes Zukunftspotential:

Das Fraunhofer IME beforscht in seiner Zentrale in Aachen ebenso wie in der Außenstelle Münster und  im Rahmen der Aktivitäten in den USA (Delaware) sowie in Chile vorwiegend molekularbiologische Projekte. In Gießen, Frankfurt  und künftig in Südkorea werden Themen zur Auffindung neuer Wirkstoffe für Life Sciences bearbeitet. Durch die Verstärkung  des Bereichs AE in Schmallenberg um die landwirtschaftliche Expertise des IfA wird die außerordentliche Expertise in Bereichen der Angewandten Ökologie genutzt, um risikoarmen Pflanzenschutz und landwirtschaftliche Potenzialanalysen voran zu treiben. Diese helfen bei der Entwicklung neuer Wirkstoffe und Optimierung von Nutzpflanzen.

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