Fachexkursion nach Bornheim

Staatsministerin ernennt erste Eh da-Gemeinde
Am 10.09.2015 hat das Institut für Agrarökologie (IfA) gemeinsam mit der Initiative „Innovation & Naturhaushalt“ eine Fachexkursion in Bornheim (Pfalz) zum Thema Eh da-Flächen in Gemeinden zur Förderung der Artenvielfalt ausgerichtet. An der Veranstaltung nahmen interessierte Personen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft teil - auch Vertreter der Medien waren vor Ort.
Nach der geodatenbasierten Detektion von Eh da-Flächen in Bornheim hat die Gemeinde Bornheim mit der Unterstützung des IfA standortspezifische Aufwertungsmaßnahmen auf Eh da-Flächen umgesetzt, z.B. die Durchführung von Staffelmahd, die Anlage von Blühstreifen oder der Erhalt von Totholz zur Förderung bzw. Schaffung von Nist- und Nahrungshabitaten (kombinierte Lebensräume) für blütenbesuchende Insekten wie Wildbienen. Ausgewählte Aufwertungsmaßnahmen wurden den Exkursionsteilnehmern präsentiert und vor Ort die vorgenommenen Maßnahmen erläutert.

Begleitet wurde die Veranstaltung von Fachvorträgen zur Bedeutung von Eh da-Flächen für Bienen und die biologische Vielfalt von Prof. Dr. Christoph Künast, sowie zum Thema „Geodatenmethoden zur Detektion von Eh da-Flächen“ vom IfA-Mitarbeiter Dr. Matthias Trapp. Daneben berichtete Bornheims Bürgermeister Prof. Dr. Karl Keilen von den Praxiserfahrungen mit dem Eh da-Projekt: Die Aufwertungsmaßnahmen lassen sich gut in die ohnehin anfallenden (Grün-) Pflegemaßnahmen des kommunalen Bauhofs ohne nennenswerte Zusatzkosten integrieren.

Feierlicher Höhepunkt war die Enthüllung des neuen Ortsschildes mit der Aufschrift "Bornheim – Erste Eh da-Gemeinde Deutschlands", das der Ortsbürgermeister gemeinsam mit der Ministerin enthüllte. Abschließend verkündete Frau Ministerin Höfken Haßloch als nächste Eh da-Gemeinde und unterstrich die Bedeutung solcher kommunaler und innovativer Konzepte wie das der Eh da-Flächen.
Videobeitrag in der Mediathek des SWR
Enthüllung des Eh da-Ortsschildes durch
Ortsbürgermeister Prof. Dr. Keilen und Staatsministerin Ulrike Höfken
Freigestellte Geländekante
Bruthabitat für Wildbienen
Auf einer Eh da-Fläche informiert Dr. Matthias Trapp über die umgesetzten Aufwertungsmaßnahmen

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