Umweltwirkung & Monitoring

Der Schutz terrestrischer Pflanzen vor negativen Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln und deren Wirkstoffen ist durch die EG-Richtlinie 91/414/EWG und das Pflanzenschutzgesetz (PflSchG) gefordert.

Die Bewertung möglicher Risiken wirft im Besonderen bei der Betrachtung von Flächen, auf denen keine landwirtschaftliche Produktion stattfindet, viele Fragen auf.

Zur Untersuchung der Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf sog. Nichtzielorganismen setzen wir Test-Systeme nach internationalen Richtlinien ein, wie sie im Zulassungsverfahren erforderlich sind (z.B. OECD Richtlinien 208 und 227: Terrestrial Plant Test). Ein Beispiel für solche Standard-Testsysteme sind die Nichtzielpflanzen-Tests, bei denen bestimmte Konzentrationen eines Pflanzenschutzmittels mittels praxisüblicher Methoden appliziert werden und die Pflanzen anschließend unter kontrollierten Bedingungen im Gewächshaus kultiviert werden. Ziel ist die Bestimmung von Effektraten (NOER- und ERx-Werte), z.B. der Reduktion der Biomasse in Relation zur Konzentration.

Zur Erfassung der tatsächlichen Auswirkungen landwirtschaftlicher Nutzung auf Tiere und Pflanzen im Gelände bieten wir weiterhin Monitoring-Studien an. In Verbindung mit unseren umfangreichen Geodatenbeständen können mit Hilfe von Geo-Informationssystemen (GIS) einerseits im Vorfeld die besten Standorte für ein gezieltes Monitoring ausgewählt werden und andererseits die jeweiligen Monitoringergebnisse in einen räumlichen Kontext gestellt werden.

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