Wirkstoffforschung & Applikationstechnik

Die heutigen Pflanzenschutzmaßnahmen besitzen ein großes Potential für  Verbesserungen, sowohl im Wirkstoff- als auch im technischen Bereich.

So werden im ökologischen Landbau Pilzerkrankungen häufig mit Hilfe kupferhaltiger Präparate bekämpft. Um eine Anreicherung des Schwermetalls Kupfer in den Böden zu verhindern, ist die EU bestrebt, diese Pflanzenschutzmittel (PSM) in den nächsten Jahren zu verbieten. Wir untersuchen die Möglichkeit, aus Reststoffen der Weinherstellung ein alternatives Pflanzenschutzmittel herzustellen. Hierbei kommen sowohl in vitro- als auch Gewächshaus- und Freilandversuche zum Einsatz, um die Wirksamkeit sicherzustellen. Ein gleichermaßen für den ökologischen als auch konventionellen Landbau einsetzbares Pflanzenschutzmittel hilft dabei, auf kupferhaltige Präparate in Zukunft verzichten zu können.

Bei der konventionellen Ausbringung von PSM gelangt immer ein gewisser Anteil in angrenzende Umweltkompartimente. Damit können ein unnötig hoher Verbrauch und die Kontamination von Nichtzielorganismen verbunden sein. Aus diesen Gründen sind herkömmliche Pflanzenschutzmaßnahmen in besiedelten Gebieten (Wohngebiete, Schulen, Spielplätze, Parks) nicht oder nur sehr schwer möglich. Direkte Applikationsverfahren in die Leitbahnen von Bäumen, wie sie von uns entwickelt werden, können helfen, Krankheiten und Schädlinge im Obstbau, wie auch an Stadtbäumen umweltneutral zu bekämpfen.

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