Etablierte ökotoxikologische Testsysteme

Zur Erforschung der Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln und deren Wirkstoffen auf terrestrische Nichtzielpflanzen außerhalb der Ackerfläche werden in der Regel ökotoxikologische Tests mit Kulturpflanzen (z.B.: Raps, Zuckerrübe, Weizen) in Monokultur, stellvertretend für die zu schützenden Nichtzielpflanzen durchgeführt.
Das Design dieser Testsysteme soll möglichst standardisiert, sowie überschaubar in der Handhabung und Anwendung sein. Ferner müssen die Ergebnisse aus den Testsystemen reproduzierbar und statistisch auswertbar sein. Zur Beurteilung der Qualität der Testergebnisse werden zusätzlich Validitätskriterien festgelegt. Um all diese Anforderungen erfüllen zu können, werden bei ökotoxikologischen Testsystemen oftmals Organismen verwendet, die ihre Stellvertreterfunktion als Testorganismus nicht primär ihrer Stellung im Ökosystem sondern auch ihrer einfachen Zucht und Pflege unter standardisierten Bedingungen verdanken. Wie die bereits angesprochene Verwendung von Kulturpflanzen zur Erforschung der Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf die zu schützenden Wildpflanzen der Saumstrukturen.
Zu den seit über einem Jahrzehnt am Institut etablierten ökotoxikologischen Testsystemen zählen neben den gängigen Studien zur Erforschung der Auswirkung von Pflanzenschutzmittel auf terrestrische Nichtzielpflanzen auch Studien zu nachfolgende Kulturen im Feld.
Von uns abgedeckte Richtlinien bzw. Vorgaben:
  • OECD Richtlinie 208 und 227
  • EPA OCSPP 850.4000 und 4150
  • EPPO Guideline PP 1/207(2)
  • Biotest nach Pestemer & Pucelik-Günther (1997)
Wir sind sowohl GLP als auch GEP zertifiziert.

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