Wildpflanzenforschung

Die Übertragbarkeit von Daten aus ökotoxikologischen Testsystemen mit wenigen Pflanzenarten - erzeugt unter naturfernen, standardisierten Bedingungen im Gewächshaus - auf natürliche Bedingungen, wird nach wie vor in den verschiedensten Gremien diskutiert und auch in Frage gestellt.
Diskussionswürdige Punkte sind hierbei unter anderem: 
  • Die Stellvertreterfunktion von Arten
  • Die Extrapolation vom Labor bzw. Gewächshaus ins Freiland
  • Die Relevanz der ermittelten (subletalen) Effekte für die Population.
  • Das Erholungspotential unter Konkurrenzdruck.
  • Die Vielfalt der Einflüsse auf Saumstrukturen innerhalb der Agrarlandschaft.
Die  Abteilung Umweltsysteme/Umweltwirkung betreibt seit über 10 Jahren Forschung auf dem Gebiet der Einbindung von Wildpflanzen aus Saumstrukturen in standardisierte Testsysteme. 
Wildpflanzenforschung
Wir verfolgen die methodische Weiterentwicklung des Testsystems nach OECD 208 bzw. 227 in dem wir testen, wie wir Wildpflanzen der Saumstrukturen unter realitätsnäheren, aber weiterhin standardisierten Bedingungen in das Bewertungsschema einbeziehen können.
Halbfreilandversuche
Um die Versuchsbedingungen so realitätsnah wie möglich abzubilden, können wir Studien unter möglichst naturnahen Bedingungen im Halbfreiland durchführen. Das hiesige milde, fast mediterrane Klima ist hierbei von Vorteil.
Herbizid-Resistenzen
Eine schlechte oder sogar ganz ausbleibende Herbizidwirkung bei der Gräserbekämpfung sind in der Praxis mit zunehmender Häufigkeit zu beobachten. Wir haben ein geübtes Auge bei der Bewertung von Herbizid-Resistenzen nach PSM-Einsatz.

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