Simulationsmodelle

Fokus: Dezidiert Simulationsmodelle im Bereich Ökotoxikologie, aber auch GIS-Simulationen/ Simulationen von Klimaparametern, Ressourcensicherung für/ Balance zw. Landwirtschaft und biotische(r) Umwelt.
Im Zuge der Zulassung von PSM werden mögliche unerwünschte Einträge ins Grundwasser und Oberflächengewässer mit Hilfe von Punktmodellen simuliert. Dabei werden auf Basis einer gewissen Anzahl an Szenarien die Einträge über die unterschiedlichen Eintragspfade (Versickerung, Drainage, Oberflächenabfluss, Erosion) prognostiziert. Die Szenarien sind durch unterschiedliche Boden- und Klimaeigenschaften charakterisiert. Insbesondere im Bereich der FOCUS-Standardmodellierung besitzt die Abteilung umfangreiche Erfahrung. Durch die Hinzuziehung von GIS-Analysen können diese Punktmodelle in Hinsicht auf ihre Repräsentativität für die tatsächlich vorkommenden Gegebenheiten auf landwirtschaftlich genutzten Flächen untersucht werden oder neue Szenarien abgeleitet werden. Durch die weitere Einbeziehung räumlich/zeitlicher Aspekte wurden in der Vergangenheit auch in verschiedenen Projekten neue Methoden entwickelt, um die Konzentrationsverläufe von PSM nach deren Eintrag in Fließgewässer, dynamisch zu modellieren. 
Auswahl der GERDA-Szenarien in STEPS 1-2-3-4​
Besonders im Weinbau ist das Wissen über das Kaltluftluftverhalten im Gelände von besonderer Bedeutung, um potentielle Gefährdungszonen für die Anbaufrucht zu erkennen und geeignete Managementmaßnahmen einzuleiten. Mit Hilfe von hochaufgelösten Höhenmodellen können zudem die Auswirkungen auf den Kaltluftabfluss durch geplante Geländemodifizierungen im Zuge von Flurbereinigungsmaßnahmen oder durch die Errichtung von Gebäuden im Voraus simuliert werden. Ein weiteres Anwendungsfeld im Kontext Simulationsmodelle sind räumliche Betrachtungen zu den Auswirkungen des Klimawandels. Hier wurden bereits ein Grünlandertragsmodell GIS-gekoppelt umgesetzt und unterschiedliche Untersuchungen zur Landschaftsentwicklung und der zukünftigen Entwicklung von Klimaparametern durchgeführt.
Auch im Bereich erneuerbare Energien hat die Abteilung umfangreiche Erfahrungen in Bezug auf Potentiale von Biogasanalgen oder bspw. der Findung von möglichst geeigneten Standorten für Photovoltaik- oder Windkraft-Anlagen gesammelt.

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